Welchen Haartyp habe ich? So bestimmst du deinen Haartyp – Wavytalk

Welchen Haartyp habe ich? So bestimmst du deinen Haartyp

Four girls each showcase their hairstyles: Straight Hair, Wavy Hair, Curly Hair, and Coily Hair.

Inhalt

  1.  Warum es wichtig ist, deinen Haartyp zu kennen
  2.  Die vier wichtigsten Haartypen verstehen
  3.  So bestimmst du deinen Haartyp zu Hause
  4.  Haartyp vs. Haarstruktur vs. Haarporosität
  5.  Was dein Haartyp braucht
  6.  Abschließende Gedanken
  7.  Häufige Fragen

Die Wahl des richtigen Shampoos, der passenden Stylingprodukte oder Haar-Tools beginnt mit einer einfachen Frage: „Welchen Haartyp habe ich?“

Wenn du dir schon einmal unsicher warst, ob dein Haar glatt, wellig, lockig oder kraus ist – oder dich gefragt hast, warum Produkte, die bei jemand anderem funktionieren, bei dir nicht wirken – bist du nicht allein. Viele Menschen verwechseln Haartyp mit Haarstruktur, wodurch es schwieriger wird, eine Routine aufzubauen, die wirklich zu ihrem Haar passt.

Die gute Nachricht: Deinen Haartyp zu bestimmen, ist einfacher, als du vielleicht denkst. Sobald du dein natürliches Muster verstehst, kannst du Stylingtechniken, Produkte und Tools wählen, die mit deinem Haar arbeiten statt dagegen.

In diesem Guide zeigen wir dir, wie du deinen Haartyp zu Hause bestimmst, erklären den Unterschied zwischen Haartyp, Haarstruktur und Porosität und geben dir praktische Tipps, damit du dein Haar selbstbewusst pflegen kannst.

Warum es wichtig ist, deinen Haartyp zu kennen

Deinen Haartyp zu kennen, ist die Grundlage einer effektiven Haarpflegeroutine. Sobald du dein natürliches Muster verstehst, kannst du Produkte, Stylingmethoden und Tools wählen, die mit deinem Haar arbeiten statt dagegen.

Deinen Haartyp zu verstehen, kann dir helfen:

Sobald du weißt, ob dein Haar glatt, wellig, lockig oder kraus ist, kannst du aufhören, dich auf Ausprobieren zu verlassen, und Entscheidungen danach treffen, wie sich dein Haar von Natur aus verhält. Das kann dir helfen:

  •  Wähle Produkte, die besser zu den Bedürfnissen deines Haars passen.
  •  Wähle Stylingtechniken, die deine natürliche Struktur hervorheben.
  •  Reduziere unnötige Hitzeschäden und Haarbruch.
  •  Kreiere Styles, die mit weniger Aufwand länger halten.
  •  Baue eine Routine auf, die gleichmäßigere Ergebnisse liefert.

Die 4 wichtigsten Haartypen erklärt

Die vier Haupt-Haartypen – glatt, wellig, lockig und kraus – basieren auf dem weithin anerkannten Andre Walker Hair Typing System, das vom Celebrity-Hairstylisten Andre Walker entwickelt wurde, um verschiedene natürliche Haarmuster zu klassifizieren. Jeder Typ ist in die Untertypen A, B und C unterteilt, die beschreiben, wie locker oder eng dein natürliches Muster ist.

Nutze die Tabelle unten als kurze Orientierung, um deinen Haartyp zu bestimmen, bevor du dir die einzelnen Kategorien genauer ansiehst.

Typ 1: Glattes Haar

Ein Mädchen zeigt ihr glattes Haar.

Glattes Haar hat kaum bis gar kein natürliches Lockenmuster und liegt typischerweise vom Ansatz bis in die Spitzen flach an. Da die Haarkutikula glatt ist, reflektiert es oft Licht gut und wirkt dadurch von Natur aus glänzend. Allerdings können natürliche Öle leichter entlang des Haarschafts wandern, sodass glattes Haar schneller fettig werden kann als andere Haartypen.

Du könntest glattes Haar haben, wenn:

  •  Dein Haar trocknet ohne Styling glatt.
  •  Es tut sich schwer, Locken oder Wellen zu halten.
  •  Deine Ansätze werden schnell fettig.
  •  Dein Haar fühlt sich glatt und geschmeidig an.

Typ 2: Welliges Haar

Ein Mädchen zeigt ihr welliges Haar.

Welliges Haar bildet lockere „S“-Formen, die irgendwo zwischen glatt und lockig liegen. Es hat oft natürliches Volumen und Bewegung, kann aber auch einer der unberechenbarsten Haartypen sein: An einem Tag wirkt es glatt, am nächsten frizzig.

Du hast möglicherweise welliges Haar, wenn:

  •  Dein Haar bildet beim Lufttrocknen sanfte Wellen.
  •  Es wird bei feuchtem Wetter frizzig.
  •  Es hält Stylings besser als glattes Haar.
  •  Manche Partien sind welliger als andere.

Typ 3: Lockiges Haar

Ein Mädchen zeigt ihr lockiges Haar.

Lockiges Haar bildet definierte Schlaufen oder Ringellocken, die auch ohne Styling sichtbar bleiben. Da die von der Kopfhaut produzierten natürlichen Öle es schwerer haben, entlang der Locken nach unten zu gelangen, ist dieser Haartyp oft trockener und profitiert von regelmäßiger Feuchtigkeitspflege.

Du hast möglicherweise lockiges Haar, wenn:

  •  Dein Haar bildet von Natur aus Spiralen oder Ringellocken.
  •  Es zieht sich beim Trocknen zusammen.
  •  Es fühlt sich zwischen den Haarwäschen oft trocken an.
  •  Es profitiert von lockendefinierenden Produkten.

Typ 4: Krauses Haar

Ein Mädchen zeigt ihr krauses Haar.

Krauses Haar zeichnet sich durch enge Locken oder zickzackförmige Strähnen aus und ist oft der empfindlichste der vier Haartypen. Aufgrund seiner Struktur benötigt es durchgehend Feuchtigkeit und eine sanfte Behandlung, um Trockenheit und Haarbruch zu minimieren. Eine ausführlichere Erklärung zu Haarstruktur und Pflege findest du bei der American Academy of Dermatology.

Du hast möglicherweise krauses Haar, wenn:

  • Dein Haar bildet enge Locken oder ein Zickzackmuster.
  • Es zieht sich nach dem Waschen sichtbar zusammen.
  • Es fühlt sich trocken an, wenn es nicht regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgt wird.
  • Es neigt zu Verfilzungen oder Haarbruch, wenn es nicht sanft gepflegt wird.

So bestimmst du deinen Haartyp zu Hause

Jetzt, da du die vier wichtigsten Haartypen kennst, ist es Zeit, deinen eigenen zu bestimmen. Am einfachsten geht das, indem du dein Haar in seinem natürlichen Zustand beobachtest, ohne dass Stylingprodukte oder Hitzetools das Ergebnis beeinflussen.

Befolge diese einfachen Schritte, um deinen natürlichen Haartyp zu bestimmen.

Schritt 1: Beginne mit sauberem Haar

Beginne damit, dein Haar mit einem milden Shampoo und Conditioner zu waschen, um Produktablagerungen zu entfernen. Vermeide es anschließend, Leave-in-Conditioner, Schaumfestiger, Gele oder Stylingcremes aufzutragen, da diese deine natürliche Haarstruktur verändern können.

Für möglichst genaue Ergebnisse lässt du dein Haar natürlich trocknen, ohne Haartrockner, Diffusor oder Glätteisen zu verwenden.

Schritt 2: Lass dein Haar vollständig an der Luft trocknen

Sobald dein Haar sauber ist, lass es vollständig an der Luft trocknen. Widerstehe der Versuchung, es während des Trocknens zu bürsten oder neu zu formen, da dies Wellen oder Locken strecken kann.

Deine natürliche Haarstruktur lässt sich viel leichter erkennen, sobald dein Haar vollständig trocken ist.

Schritt 3: Beobachte deine natürliche Haarstruktur

Schau dir dein Haar im Spiegel genau an und frag dich, welche Beschreibung am besten zu dem passt, was du siehst.

Wenn dein Haar ...

Du hast wahrscheinlich ...

Trocknet vollständig glatt

Typ 1 – Glattes Haar

Bildet lockere „S“-förmige Wellen

Typ 2 – Welliges Haar

Bildet sichtbare Locken oder Ringellocken

Typ 3 – Lockiges Haar

Bildet enge Locken oder ein Zickzackmuster

Typ 4 – Krauses Haar

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Haar nicht perfekt in eine Kategorie passt. Viele Menschen haben in verschiedenen Bereichen ihres Haares leicht unterschiedliche Muster, besonders vorne, am Oberkopf oder in den unteren Haarpartien.

Schritt 4: Achte darauf, wie sich dein Haar verhält

Das Verhalten deines Haares kann genauso viele Hinweise liefern wie sein Aussehen. Achte darauf, wie dein Haar im Laufe des Tages und nach dem Waschen reagiert.

Zum Beispiel:

  •  Wird es schnell fettig? Vielleicht hast du glattes Haar.
  •  Wird es bei feuchtem Wetter frizzig? Bei welligem oder lockigem Haar ist das wahrscheinlicher.
  •  Zieht es sich beim Trocknen sichtbar zusammen? Das ist bei lockigem und krausem Haar häufig der Fall.
  •  Fühlt es sich auch nach der Pflege trocken an? Lockiges und krauses Haar braucht oft mehr Feuchtigkeit.
  •  Halten Locken schlecht? Glattes Haar hat typischerweise Schwierigkeiten, seine Form zu behalten.

Haartyp vs. Haarstruktur vs. Haarporosität

Haartyp, Haarstruktur und Haarporosität werden oft synonym verwendet, beschreiben aber drei unterschiedliche Eigenschaften deines Haares. Wenn du den Unterschied zwischen ihnen verstehst, kannst du Produkte, Styling-Techniken und Tools auswählen, die besser zu den individuellen Bedürfnissen deines Haares passen.

Haartyp

Dein Haartyp bezieht sich auf dein natürliches Haarmuster oder deine Haarform. Das ist die Klassifizierung, die du gerade identifiziert hast – glatt, wellig, lockig oder kraus.

Dein Haartyp beeinflusst, wie sich dein Haar verhält, einschließlich wie leicht es ein Styling hält, wie anfällig es für Frizz ist und wie viel Feuchtigkeit es normalerweise braucht.

Haarstruktur

Deine Haarstruktur bezieht sich auf die Dicke jeder einzelnen Haarsträhne, nicht darauf, wie viel Haar du hast.

Die Haarstruktur wird im Allgemeinen in drei Kategorien eingeteilt:

  •  Fein: Einzelne Haarsträhnen sind dünn und zart. Feines Haar kann leicht beschwert werden, ist aber oft weich und seidig.
  •  Mittel: Die häufigste Struktur, die eine Balance aus Handhabbarkeit, Stärke und vielseitigen Stylingmöglichkeiten bietet.
  •  Dick: Einzelne Haarsträhnen sind dicker und kräftiger. Dickes Haar wirkt oft voller, benötigt aber möglicherweise mehr Feuchtigkeit, um geschmeidig zu bleiben.

Es ist wichtig, daran zu denken, dass Haarstruktur und Haartyp unterschiedlich sind. Du kannst zum Beispiel feines lockiges Haar, dickes glattes Haar oder mittleres welliges Haar haben.

Haarporosität

Die Haarporosität beschreibt, wie gut dein Haar Feuchtigkeit aufnimmt und speichert. Sie hängt davon ab, wie offen oder geschlossen die Schuppenschicht des Haares ist, und kann alles beeinflussen – von der Trocknungszeit bis dazu, wie dein Haar auf Conditioner und Stylingprodukte reagiert.

Es gibt drei Stufen der Haarporosität:

  •  Geringe Porosität: Das Haar nimmt Feuchtigkeit langsam auf, speichert sie aber gut. Produkte können manchmal auf der Haaroberfläche liegen bleiben.
  •  Mittlere Porosität: Das Haar nimmt Feuchtigkeit leicht auf und speichert sie gut, wodurch es im Allgemeinen leichter zu pflegen ist.
  •  Hohe Porosität: Das Haar nimmt Feuchtigkeit schnell auf, verliert sie aber auch schnell wieder, wodurch es sich trocken anfühlen oder zu Frizz neigen kann.

Zusammen liefern dein Haartyp, deine Haarstruktur und deine Porosität ein vollständigeres Bild deines Haares und helfen dir, Produkte und Styling-Techniken zu wählen, die besser zu seinen individuellen Bedürfnissen passen.

Was dein Haartyp braucht

Sobald du deinen Haartyp bestimmt hast, geht es im nächsten Schritt darum zu verstehen, wie du ihn pflegst. Jeder Haartyp hat unterschiedliche Stärken und Styling-Herausforderungen, daher können die richtigen Produkte und Tools einen spürbaren Unterschied in deiner täglichen Routine machen.

Glattes Haar

Glattes Haar ist von Natur aus geschmeidig und glänzend, weil Öle leicht von der Kopfhaut bis in die Spitzen gelangen können. Das verleiht ihm zwar ein sleekes Aussehen, kann aber auch dazu führen, dass es schneller fettig wird und Volumen oder Locken schwerer hält.

Konzentriere dich auf:

  •  Verwende leichte, volumengebende Shampoos und Conditioner mit Inhaltsstoffen wie Reisprotein, Biotin oder Panthenol, um Fülle zu verleihen, ohne das Haar zu beschweren.
  •  Vermeide schwere Öle und reichhaltige Buttersorten, wenn dein Haar schnell fettig wird.
  •  Verwende Volumen-Mousses oder Ansatzsprays, um vor dem Styling Fülle zu schaffen.

Empfohlene Styling-Tools:

  •  Blowout Boost – Sorgt für Ansatzvolumen, Sprungkraft und Bewegung für voller aussehendes Haar.
  •  Whirlwind Curl – Kreiert sanfte Locken und Wellen, die glattem Haar Textur und Dimension verleihen.

Welliges Haar

Welliges Haar hat von Natur aus Fülle und Textur, kann aber je nach Luftfeuchtigkeit und Styling frizzig werden oder an Definition verlieren. Ziel ist es, dein natürliches Wellenmuster zu betonen und gleichzeitig Geschmeidigkeit und Volumen zu erhalten.

Konzentriere dich auf:

  •  Wähle leichte, feuchtigkeitsspendende Produkte mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Glycerin oder Kokoswasser, um Feuchtigkeit zu bewahren, ohne Wellen zu beschweren.
  •  Verwende Anti-Frizz-Cremes oder leichte Seren sparsam und konzentriere dich dabei auf die Längen und Spitzen.
  •  Vermeide es, trockenes Haar zu bürsten, da dies dein natürliches Wellenmuster stören und Frizz verstärken kann.

Empfohlene Styling-Tools:

  •  Blowout Boost – Glättet Frizz und sorgt gleichzeitig für sanftes Volumen und Bewegung.
  •  PowerWave – Betont lockere Wellen oder kreiert eine definiertere Beach-Wave-Textur.

Lockiges Haar

Lockiges Haar benötigt von Natur aus mehr Feuchtigkeit, weil die Öle der Kopfhaut es schwerer haben, am Haarschaft entlang nach unten zu gelangen. Wenn du Locken mit Feuchtigkeit versorgst, verbessert das ihre Definition und reduziert Frizz und Trockenheit.

Konzentriere dich auf:

  •  Achte auf feuchtigkeitsspendende Shampoos und Conditioner mit Sheabutter, Arganöl, Avocadoöl oder Glycerin.
  •  Verwende Leave-in-Conditioner oder Lockencremes, um Feuchtigkeit einzuschließen und Locken zu definieren.
  •  Reduziere Hitzestyling nach Möglichkeit und trage immer einen Hitzeschutz auf, bevor du Hitzetools verwendest.

Empfohlene Styling-Tools:

  •  Cool Curl Pencil – Frischt Locken auf oder kreiert präzisere, definierte Ringellocken.
  •  Steam Sesh – Glättet oder streckt Locken sanft mithilfe von Dampftechnologie, um Feuchtigkeit zu bewahren.

Krauses Haar

Krauses Haar ist von Natur aus der trockenste der vier Haartypen und profitiert von einer feuchtigkeitsorientierten Routine. Sanfte Behandlung und Schutzfrisuren können helfen, Haarbruch zu minimieren und Locken gesund zu halten.

Konzentriere dich auf:

  •  Wähle nährende Produkte mit Sheabutter, Rizinusöl, Jojobaöl oder Kokosöl, um die Feuchtigkeit zu erhalten.
  •  Integriere regelmäßig tiefenpflegende Behandlungen in deine Routine.
  •  Schutzfrisuren und Kissenbezüge aus Satin oder Seide können helfen, Reibung und Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren.

Empfohlene Styling-Tools:

  •  Steamline Pro – Nutzt Dampftechnologie, um texturiertes Haar zu glätten und zu dehnen und gleichzeitig die Feuchtigkeit zu bewahren.
  •  Vent Sesh – Breite Titanplatten machen das Glätten dickerer Partien schneller und effizienter.

Abschließende Gedanken

Den „besten“ Haartyp gibt es nicht – nur den, der einzigartig deiner ist. Ob dein Haar glatt, wellig, lockig oder kraus ist: Wenn du seine natürlichen Eigenschaften verstehst, kannst du besser mit ihm arbeiten, statt gegen es. Anstatt jedem Trend zu folgen oder die Routine einer anderen Person zu kopieren, kannst du Entscheidungen danach treffen, was dein Haar wirklich braucht.

Da sich dein Haar mit der Zeit verändert, solltest du keine Angst haben, auch deine Routine anzupassen. Kleine Anpassungen bei deinen Produkten, Styling-Techniken und Tools können einen spürbaren Unterschied darin machen, wie dein Haar aussieht und sich anfühlt.

Häufige Fragen

Kann ich mehr als einen Haartyp haben?

Ja. Es ist völlig normal, unterschiedliche Haarmuster auf dem Kopf zu haben. Zum Beispiel können die Wellen rund um dein Gesicht lockerer sein und die Locken darunter enger. Wenn du deinen Haartyp bestimmst, konzentriere dich auf das Muster, das am häufigsten vorkommt, denn das hilft dir, die richtigen Produkte und Styling-Techniken auszuwählen.

Kann sich mein Haartyp mit der Zeit verändern?

Auch wenn dein natürlicher Haartyp größtenteils genetisch bestimmt ist, können Faktoren wie Hormone, Alterung, Schwangerschaft, Medikamente und chemische Behandlungen beeinflussen, wie dein Haar aussieht und sich verhält. Wenn du deutliche Veränderungen bemerkst, kann es sinnvoll sein, deine Routine neu zu bewerten, damit sie besser zu den aktuellen Bedürfnissen deines Haars passt.

Was ist der Unterschied zwischen feinem Haar und dünnem Haar?

Feines Haar bezieht sich auf die Dicke jeder einzelnen Haarsträhne, während dünnes Haar die Gesamtdichte deines Haars beschreibt, also wie viele Strähnen du hast. Du kannst feines, dichtes Haar oder grobes, dünnes Haar haben – die beiden Begriffe sind also nicht austauschbar.

Woher weiß ich, ob mein Haar wellig oder lockig ist?

Am einfachsten erkennst du es, indem du dein natürliches Muster nach dem Waschen und Lufttrocknen betrachtest. Welliges Haar bildet lockere „S“-Formen, während lockiges Haar deutlichere Spiralen oder Ringellocken formt. Wenn du dir trotzdem unsicher bist, achte eher darauf, wie sich dein Haar verhält, statt es in eine perfekte Kategorie einordnen zu wollen.

Beeinflusst mein Haartyp, welche Styling-Tools ich verwenden sollte?

Ja. Unterschiedliche Haartypen profitieren von verschiedenen Styling-Tools und Techniken. Thermobürsten eignen sich zum Beispiel hervorragend, um glattem Haar Volumen zu verleihen, während Dampf-Styling-Tools dabei helfen können, lockiges oder krauses Haar mit weniger starker Hitze zu glätten. Wenn du Tools wählst, die für deinen Haartyp entwickelt wurden, wird das Styling einfacher und du erzielst bessere Ergebnisse.

Kann Hitzestyling meinen Haartyp verändern?

Hitzestyling verändert deinen natürlichen Haartyp nicht dauerhaft, aber die häufige Anwendung hoher Temperaturen kann dein Haarmuster vorübergehend verändern oder mit der Zeit Schäden verursachen. Ein Hitzeschutz, die Wahl der passenden Temperatur und das Begrenzen unnötiger Hitzeeinwirkung können helfen, die natürliche Textur deines Haars zu erhalten.

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